Kapitel 2: Unerwarteter Besuch!

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Kapitel 2: Unerwarteter Besuch!

Beitrag von Arashi Eispfote am Sa Okt 07, 2017 9:49 pm

Kapitel 2: "Unerwarteter Besuch"

von Rekdan

Wind wehte sacht über die Insel der Erhabenen. Der Orc saß im Schneidersitz auf einen Felsen, sein Bogen ruhte auf dem Schoß des Grünlings und der Blick wanderte umher. Über die Graslandschaft, zwischen den Bäumen durch und die Tiere, sowie die Reisebegleiter beobachtend. Bis er einen Satz vernahm, welcher ihm ein Lächeln ins Gesicht brachte. "Wir reisen ab..." waren die Worte einer Pandarin, die das Lächeln verursachten.

Es war wie vor einigen Tagen im Heißluftballon. Nur ohne Ballon. Einige der Reisegruppe kamen nicht mit, wollten auf der Insel bleiben oder wo anders hin reisen. Ein grüner Nebel umwaberte die Gruppe. Wie eine weiche Schlange umwickelte er die Beine und Arme des kräftigen Orcs. Dann den Oberkörper und schließlich den Kopf. Seine Sicht verschwomm, Umrisse und Farben der Pflanzen, Tiere und Bauten wurden bleich und verblassten schließlich. Rekdan verlor den halt, es fühlte sich an, als wenn er schweben würde. Dann kam der Fall!

Der Orc fiel und landete mit seinem trollischen Begleiter Makrall und einem weiteren Pandaren unsanft auf den Boden. Wobei sie etwas gebremst wurden. Ein kleiner Goblin federte den Fall ab, denn auf diesen sind die Drei gelandet. Makrall, Tsuneyasu und Rekdan rappelten sich auf, schauten sich um und ignorierten den kleinen Grünling erstmal, welcher sich schon lautstark zu Wort meldete.

"Arashi und die anderen. Wo sind sie?" fragte der Orc relativ schnell. Die Drei musterten die Umgebung. Trollbauten, schwüle und warm-stickige Luft. Dichte Flora. "Schlingendorn" nickten sich Makrall und Rekdan zu. Und nicht nur irgendwo im Schlingendorn, nein, sie waren vor den Toren von Zul Gurub gelandet. Dann meldete sich der Goblin erneut. Die Gruppe fixierte das kleine Wesen und es kam zu einem eher kurzgehaltenen Satzwechsel. Rekdan schaute sich erstmal um. Zul Gurub. Der Orc wusste was das für ein Ort ist. Makrall ebenso, war er doch ein Dschungeltroll. Der große Grüne entdeckte einen Turm, von welchem er sich ein kleinen Überblick verschaffen konnte. Dann stieß er wieder zu den anderen. "Wir müssen hier weg. Dieser Ort ist zu gefährlich. Etwas außerhalb, leicht südwestlich ist ein Dorf der Dunkelspeere. Dort sind wir sicher, können uns sammeln und dann nach den Anderen suchen!" erklärte Rekdan seinen beiden Gefährten. Dann meldete sich der Goblin erneut....

"Eh, beweg mal den Stein beiseite, Großer!"sagte der kleine Grünling und zeigte auf einen Stein. Für einen Goblin zu schwer, war der Stein aber nicht zu groß für einen Orc. So tat Rekdan ihm den Gefallen. Leider. Das dies ein Fehler war, sollten die vier Wesen gleich merken. Eine Stimme erklang. Bedrohlich. Wütend. Rekdan fixierte den Goblin. Wenn blicke töten könnten, wäre der kleine nun pulverisiert. Es dauerte auch nicht lange, ehe die ersten beiden Dschungeltrolle auftauchten. "Makrall..." der Orc spannte einen Pfeil in seinem Bogen, während er auf einen der Trolle zielte und zu seinem Freund sprach "... schnapp dir den Goblin, wir müssen laufen... schnell weg hier!" Auch der Pandaren machte sich kampfbereit. Noch waren es nur zwei Trolle. welche nun auf Rekdan und Tsuneyasu zu stürmten. Makrall tat wie ihm geheißen und Rekdan ließ den Pfeil los. Einer der beiden Trolle krachte in voller Fahrt mit einem Pfeil zwischen den Augen zu Boden und rutschte Staub aufwirbelnd noch einige Meter. Der zweite Troll kam bei Tsuneyasu an, welcher den Dschungelbewohner mit einem gezielten Schlag direkt ausknockte. "Jetzt, laufen, bevor noch mehr kommen!" Sagte der Orc zu seiner Gruppe. Und sie liefen, der Troll mit dem Goblin unter dem Arm, welchen er kurz vorher das Bewusstsein nahm.

Doch weit kamen sie nicht. An Ende der Treppe wartete eine ganze Meute der Dschungeltrolle. Kein Ausweg. Doch dann fiel dem Orc der Turm ein. Er schlug den Ausweg vor. Die Gefährten benickten dies und so liefen sie zu dem Turm, gefolgt von der Trollmeute. Am Turm angekommen gab Rekdan der Gruppe Rückendeckung, welche nun auf den Turm kletterten. Der Orc folgte. Oben angekommen sahen sie sich um und erblickten relativ schnell einen Ausweg. Sie sprangen auf eine Felswand und rutschten den Hang runter, welcher ihr Weg in die Freiheit sein sollte. Denn unten angekommen waren so dort, wo vorher die Trollmeute war. Trotzdem noch auf der Flucht liefen die Gefährten in den Dschungel rein, bis sie nach einiger Zeit an dem Stützpunkt der Dunkelspeertrolle ankamen. Die Gruppe betrat das Dorf, Rekdan leicht humpelnd und kamen dann erst einmal zu Atem. Tsuneyasu kümmerte sich um das Sprunggelenk von Rekdan, während der Makrall den Goblin erstmal in das Gras legte.

Rekdan respektierte den Pandaren. Sie haben zusammen gehalten und Seite an Seite gekämpft. Die Gruppe kam erstmal zur Ruhe und beschlossen im Morgengrauen nach Arashi zu suchen. Wenn sie überhaupt wie die anderen Gefährten im Schlingendorn gelandet war. Nach kurzen Gesprächen untereinander und mit dem erwachten Goblin legten sie sich schließlich zur Ruhe, um wieder Kräfte zu sammeln.

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