Senlin Eispfote - eine junge Novizin auf dem Weg nach Pandaria!

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Senlin Eispfote - eine junge Novizin auf dem Weg nach Pandaria!

Beitrag von Arashi Eispfote am Mo Nov 06, 2017 3:36 pm

,Es sind nun einige Monate vergangen, seit ich diesen komischen Verlassenen zurückgelassen hatte. Orgrimmar. Schon wieder Orgrimmar. Und noch immer keine Spur von meiner Mutter.´

Die Pandaren seufzt entnervt und setzt sich an das Ufer eines kleinen Dümpels irgendwo in Durotar.

,Alle Spuren verliefen im Sande!´, sie ballt die Faust und schlägt auf den harten von der Sonne erwärmten Boden und hat mit einem Mal Tränen in den Augen. ,Wie soll ich jemanden finden, der scheinbar ziellos von einem Ort zum anderen wandert? Wie soll ich jemanden finden, der 9 Jahre meines Lebens kein einziges Mal Notiz von mir genommen hat?´

Nun rollten die Tränen die Wangen herunter. Die gerade mal 12 Jahre alte Pandaren, die sonst so stolz auf ihre Selbstbeherrschung war, sah nun wirklich genauso aus, wie eine junge Pandaren in der einsamen Wildnis aussehen sollte. Hilflos, allein und hoffnungslos verzweifelt.

,Wenn ich doch nur wüsste, wo ich als nächstes suchen soll!´, sie blickt hinauf in den Himmel und schien verzweifelt nach einer Antwort auf ihr Gesuch zu hoffen. Als plötzlich der Wind auffrischte... Sie sah den Blättern, die mit einem Mal wild um sie herum tanzten argwöhnisch und teils auch neugierig hinterher. Dann besah sie die nähere Umgebung. Nein. Nur hier war dieses Phänomen zu begutachten. Sie wischte sich das Gesicht ab und stand langsam auf, die Blätter nicht aus den Augen lassend.

"Was zum...?", murmelte sie leise und trat einen Schritt zurück. Sofort verlagerte sich der Wind und umkreiste sie weiterhin. Sie knurrte. "Das ist nicht witzig!", Unsicherheit machte sich in ihrer Stimme bemerkbar. Was hatte das nur zu bedeuten? Hatte sie etwa die Elementargeister verärgert? Aber warum Feng? Sie war doch sonst immer auf den Pfaden Huos... Sie hielt plötzlich inne, ihr blick richtete sich nach oben und dann erinnerte sie sich. Die Stimme ihrer Großmutter hallte in ihren Gedanken wieder:

"Betrachte die Elementargeister niemals als einzelnes. Jeder von ihnen mag seinen eigenen Charakter haben, sein eigenes Wesen, doch lediglich zusammen können sie ihr wahres Potenzial ausschöpfen!"

Damit fiel es ihr wie Schuppen vor den Augen! Sie rannte los, schnappte im Laufen ihren Stab und ihre Tasche und sprintete förmlich zu ihrem Lagerplatz. Erleichtert stellte sie fest, dass die Glut des Lagerfeuers noch an war. Sie warf eiligst einige Zweige und dickere Äste in die Glut und wedelte der Feuerstelle Luft zu, was allerdings gar nicht nötig war, denn der merkwürdige Wind tanzte immer noch um sie herum und gab der zarten Glut die Möglichkeit zu einer lodernden Flamme zu werden. Senlin rückte erschrocken etwas zurück und riss fast schon panisch die Augen auf.

Dann jedoch ebbte der Wind ab und das Lagerfeuer prasselte ruhig vor sich hin. Langsam krabbelte die Pandaren näher und setzte sich im Schneidersitz hin. Die Augen auf die tanzenden Flammen gerichtet und ihre Atmung ruhig und regelmäßig.

"Nun komm schon. Zeig mir etwas... irgendetwas...", murmelte sie vor sich her und zwang sich weiterhin ruhig zu atmen. Minuten vergingen, erst zehn, dann zwanzig... Als die erste Stunde um wahr und sie nach unzähligem Nachlegen des Holzes immer noch keinen Hinweis erhalten hatte, wollte sie schon fast aufgeben, doch sie zwang sich weiter zu machen. Sie würde nicht aufgeben!

Sie hatte das Ziel klar vor Augen. Sie wollte nichts mehr, als endlich ihre Mutter zu sehen! Und dieses Ziel würde sie bei Huo erreichen! Koste es was es wolle!

Also wartete sie weiter. Starrte in die Flammen und richtete ihre ganze Konzentration auf dieses Feuer. Stunde um Stunde verging und die Abenddämmerung setzte allmählich ein. Die Pandaren fröstelte etwas. Die Front wurde zwar vom Feuer gut gewärmt, der Rücken jedoch war der kalten Nachtluft ausgesetzt, aber sie weigerte sich vom Feuer wegzugehen, um sich ihre Decke zu holen.

Und dann geschah es! Mit einem Mal flackerte ein Bild in den Flammen selbst auf. Eine Pandaren, mit roter Kleidung, Mönchsstab und Zopf aus dem zwei Strähnen ihr lose ins Gesicht fielen. Eine blaue Strähne stach der jungen Pandaren dabei genauer ins Auge.

Sie beugte sich weiter nach vorn um mehr erkennen zu können und das Bild, was sich dann vor ihr auftat zeigte ein kleines Dorf inmitten eines riesigen Urwaldes, voll mit Tigern, Kranichen und anderen Dschungeltieren. Die Architektur des Dorfes erinnerte sie stark an ihre Heimat, Shen-zin Su... Aber das da war nicht die wandernde Insel. Und dann genauso plötzlich, wie das Bild erschienen war, verschwand es auch wieder.

Aber sie wusste nun, was ihr nächstes Ziel war! Sie würde dieses Dorf finden. Und sie würde dort ihre Mutter treffen!

Müde und erschöpft ließ sie sich in den staubigen Boden fallen und seufzt auf. Der erste Hinweis seit Monaten... Dann schloss sie die Augen und schlief müde ein...

Wer letztlich für den Hinweis, den sie erhalten hatte wirklich verantwortlich war, was das alles zu bedeuten hatte und wohin sie diese Erscheinung wirklich führen würde, konnte nur die Zeit zeigen...
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