Kapitel 4: Der Donnerrufer

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Kapitel 4: Der Donnerrufer

Beitrag von Arashi Eispfote am Sa Okt 07, 2017 4:22 pm

Kapitel 4: "Der Donnerrufer"

von Hiyuu Nebelherz

Meisterin Arashi verschwand mit diesem Goushin in einer lautstarken Diskussion. Wir wurden von ihr in Richtung der Höhlen geschickt und sollen dort auf sie warten.
Langsam mache ich mir jedoch große Sorgen warum sie immer noch nicht bei uns am Lager ist.
Wo ist Meisterin Arashi bloß mit Goushin hingegangen???

Während ich noch ganz in meinen Gedanken vertieft bin, höre ich hinter mir ein Geräusch. Es ist Meisterin Arashi, die uns freundlich begrüßt.

Sie lächelt uns freundlich an und schlägt vor, dass wir uns zusammensetzen und sie uns endlich ein paar Antworten geben will.
Ich bin gespannt was sie uns zu berichten hat. Die letzten Tage waren doch sehr verwirrend und keiner von uns weiß genau wie es weitergehen soll und was es mit den letzten Ereignissen auf sich hat. Besonders der grüne Nebel der gestern in Einfass um uns herum aufgetreten ist macht uns große Sorgen.
Meisterin Arashi berichtet uns, dass Goushin ihr erklärt hat, dass es sich hierbei um eine uralte Legende handelt.

Die Legende
Vor vielen Jahren gab es einmal einen Pandaren mit besonderen Fähigkeiten, der die Youngol Bedrohung verteidigte.
Auf seinen Reisen stieß er auf ein altes Pergament des Mogukaiser, in dem es um die Fähigkeit ging den Donner zu rufen. Er studierte das Pergament um sein Wissen gegen die Mantis-Bedrohung einzusetzen.
Er hielt ein Ritual ab, welches den Nachthimmel erleuchtete. Es war ein helles und warmes Licht, das grün wurde.

Meisterin Arashi sieht uns traurig an und erklärt, dass es sich dabei um eben jenes Grün handelt welches wir schon ein paar mal auf unserer Reise gesehen haben. Sie erzählt weiter...

Dieses Grün verderbte das Chi des Pandaren, es war nicht von dieser Welt. Der Pandaren schloss daraufhin ein Teil seiner Selbst und seines Seins in ein Lebenkokon ein.
Daraufhin verstummten die Energien und aus dem anderen Teil des Pandaren entstanden drei Wesen. Die Wesen hatten das Aussehen eines Menschen, einer Elfe und eines Pandaren. Der Teil des Pandaren, der in dem Lebenkokon eingeschlossen war, verschwand.

Meisterin Arashi hält kurz inne. Wir fragen sie, was mit den Aspekten des Pandaren passierte.
Sie erzählt weiter...

Die Aspekte konnten jedes Aussehen annehmen, das sie wollten. Es entstand ein Krieg zwischen einigen Orden und den Wesen.
In der Legende steht beschrieben , wie man den Wesen entgegen treten kann. Man benötigt ein Relikt aus den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde.

Meisterin Arashi sieht uns aufmerksam an. Sie deutet auf meine Tasche und sagt das Pergament was wir gefunden haben mit den vier Kontinenten, denen wir jeweils ein Element zuordnen konnten.
Sie erzählt weiter...

Diese Relikte verliehen den Meistern der Orden Macht um gegen die Wesen zu bestehen. Mit Hilfe der Relikte konnten sie Waffen finden, die zum Sieg gegen den Donnerrufer führten.

Wir sehen uns fragend an. Und anschließend fragen wir Meisterin Arashi, wie wir die Waffen finden sollen.

Sie erklärt, dass Goushin meint, dass wir dafür sechs Träger des Chis benötigen. Außerdem ist ein Ritual erforderlich, in dem das Relikt von einer würdigen Person aktiviert werden muss.
Diese würdige Person soll ganz in der Nähe sein. Eine Person mit einer unverderbten Seele. Es soll sich um einen Mönch handeln, der einen reinen Weg folgt und stets seinen Idealen folgt.

Meisterin Arashi sieht uns nachdenklich an. Sie sagt wir benötigen noch mehr Leute, die Träger des Chis sind, aber sie kann uns zumindest schon zeigen wohin es bald geht. Sie lächelt uns an und wirkt sehr befreit auf mich.
Wir machen uns auf den Weg zu einen Gewölbe unterhalb des Tempels des weißen Tigers.

Das Gewölbe ist riesig und sehr alt. Ich sehen mich mit großen Augen um.

Der Gewölbe-Eingang wird von einem alten Pandaren bewacht, der uns zunickt, als wir eintreten.
Meisterin Arashi warnt uns vor, dass in dem Gewölbe Präsenzen wohnen, die für den normalen Verstand nicht greifbar sind. Wir sollen unsere Emotionen im Griff behalten.

Im Gewölbe spüre ich die Präsenzen, es ist ein komisches und unheimliches Gefühl.

Plötzlich verhält sich Thuan sehr seltsam. Sein Auge zuckt und er hat das Gefühl beobachtet zu werden. Meisterin Arashi macht sich auch Sorgen um Thuan und weist mich genau wie Yuan an ihn festzuhalten. Ich klammere mich an seinen Arm und halte ihn so fest ich kann. Kendorai soll Thuan mit seinem Chi beruhigen, Guoshan hilft ihm dabei.

Ich versuche beruhigend auf Thuan einzureden. Doch er versucht sich loszureißen und möchte eine Vertiefung hinter einer Statur berühren.
Aber bevor wir genaueres von ihm erfahren sackt er zusammen. Die Geister werden immer unruhiger und wir entschließen uns schnellstmöglich diesen Ort zu verlassen. Thuan kommt wieder auf seine Pfoten und Yuan und ich stützen ihn auf dem Weg nach draußen.Plötzlich ertönt ein lautes Heulen doch als wir über die Schwelle des Gewölbes treten verstummt es schlagartig. Meisterin Arashi sagt, dass den Geistern etwas gar nicht gefallen hat.

Ich muss sofort an das Relikt denken, welches ich sicherheitshalber mitgenommen habe, doch sage nichts. Draußen vor dem Gewölbe geht es Thuan wieder besser und wir machen uns auf den Rückweg zum Lager. Yuan fragt Meisterin Arashi ob wir morgen wieder zum Gewölbe gehen werden. Meister Arashi meint, dass wir in der großen Gruppe zusammen mit Lao Windpfote wieder in das Gewölbe gehen werden. Thuan scheint davon aber nicht sonderlich begeistert zu sein.
Zurück am Lager ruhen wir uns aus. Wieder ist ein Tag voller nervenaufreibender Momente vorübergegangen.
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