Kapitel 3: Unheilvolle Vorzeichen

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Kapitel 3: Unheilvolle Vorzeichen

Beitrag von Arashi Eispfote am Sa Okt 07, 2017 4:13 pm

Kapitel 3: "Unheilvolle Vorzeichen"

von Arashi Eispfote

Nachdem wir also in Einfass ankamen und auf einmal vor Goushin standen passierte es natürlich… Nein. Nein, nein, nein. Es war einfach nur so typisch! Lao verschwindet und das Chaos bricht aus. Ich sollte ihn das nächste mal an unserer Gruppe anketten , damit er sich nicht mehr drücken konnte.

Unheimlicher Nebel zog auf und Goushin rannte von dannen. Klasse. Der nächste Windpfote, der sich vom Acker machte. Ich rief Hiyuu zu mir, die noch mit Ferodar im Kampftraining vertieft war. Ich wollte meine Schülerin lieber in meiner Nähe wissen.

Da! Da war Goushin schon wieder und er brüllte irgendetwas von wegen, dass wir alle Narren wären.

,Mach nur weiter so…’, dachte ich mir nur:, Bring mein Fass zum überlaufen. Gib mir nur einen Grund dir mal gehörig den Ars.. aufzureißen… ‘

Ich war bis aufs äußerste angespannt und konnte mich nur mühsam beherrschen. Als er mich dann jedoch anwies, das Chi der Beteiligten anzuwenden, um die Nebelbarriere zu durchbrechen, kam ich ins rudern. Wie sollte ich sagen, dass es mir selbst nicht mehr möglich war, so viel Chi zu sammeln? Wie sollte ich erklären, dass ich seit einiger Zeit so durcheinander und in einem Gefühlschaos versank, dass ich meine innere Ruhe und meine eigene Mitte kaum bis gar nicht mehr spüren konnte?

Aber mir kam eine Idee. So etwas hatte ich schon einmal getan… Und ich konnte nur hoffen, dass es wieder klappen würde. Meine Gruppe sollte einen Kreis bilden, sich an den Händen fassen und sich auf etwas positives konzentrieren. Ich nutzte ihre Gedanken, ihre Augen, Schwingungen zu meinen Gunsten und errichtete um uns eine unsichtbare Kuppel, die uns durch die Nebelwand bringen sollte.

Als das geschafft war, rannten wir auf die andere Seite des Nebels und verharrten dort. Ich blickte zurück und rang mit mir. Sollten wir Laos Gruppe einfach zurück lassen oder…?

“Meisterin Arashi? “, hörte ich Hiyuus unsichere Stimme. Sie hielt mir ihre Tasche entgegen, in der das zusammengesetzte Artefaktrelikt lag und auf einmal förmlich glühte…

“Was hat das zu bedeuten, Meisterin?", sie sah mich erstaunt an und ich nahm das Relikt vorsichtig aus ihrer Tasche, ließ es allerdings sofort wieder fallen und sog zischend den Atem ein. Was bei den vier Elementargeistern war jetzt passiert?! Ich kniete mich hin und berührte es erneut mit einem Finger, zog ihn aber wieder sofort weg. Warum konnte ich es nicht mehr anfassen?

“Was habt ihr, Arashi?”, Yuan schaute mich besorgt an. Hiyuu hatte derweil ebenfalls probiert, das Artefakt zu berühren, sie schaute Yuan vielsagend an. Auch er versuchte sein Glück und beide konnten ohne Schwierigkeiten ihre Pfoten darauf lassen.

Verzweiflung breitete sich in mir aus und als Yuan auch noch die Vermutung aufstellte, dass das was damals in Nebelhauch seinen Anfang nahm, vor gut einem Jahr, damit zu tun haben könnte. Ich weiß nicht mehr genau, was ich tat und vor allem warum, aber mit einem Mal packte mich eine blinde Wut und ich starrte Yuan hasserfüllt an. Dann schüttelte ich den Kopf. Ehe ich schlimmeres tun konnte, wandte ich mich schnell ab…

Zu meinem Glück tauchten dann auch die Reisenden unter Goushin wieder auf. Ich hatte eh noch eine Rechnung mit ihm offen. Ich presste bemüht beherrscht hervor, dass wir unser Lager bei den Höhlen dort unten errichten würden und schickte meine Reisegefährten dort hin.

Goushin und ich hatten noch einiges zu klären…
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